Vorwort zur Website

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Die Ausstellung „Von Potsdam nach Workuta" wurde im Jahr 2000 von MEMORIAL Deutschland e.V. im ehemaligen KGB-Gefängnis in der Leistikowstraße 1 in Potsdam eröffnet und war dort bis 2006 zu sehen. Wochenende um Wochenende und mitunter auch an Werktagen haben Ehrenamtliche Besucher betreut und Gruppen durch das Haus geführt. Die Öffentlichkeit und mit ihr Journalisten und Politiker sind durch dieses bürgerschaftliche Engagement aufmerksam geworden und haben begonnen, sich für den Erhalt dieses authentischen Ortes einzusetzen. So kam es – vor allem dank des Wirkens der damaligen Brandenburger Kulturministerin Frau Prof. Dr. Wanka und der Unterstützung des Vereins "Gedenk- und Begegnungsstätte ehemaliges KGB-Gefängnis Potsdam e.V." – zur Einrichtung der Gedenk- und Begegnungsstätte. Mit Übernahme des Hauses in die Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten und der Errichtung des Neubaus wurde die Ausstellung von MEMORIAL geschlossen.

Diese Ausstellung ist der Grundstein für das, was später in der Leistikowstraße entstehen sollte. In ihr sind erste Erkenntnisse über die Geschichte des Hauses, Exponate und vor allem die ersten Biografien ehemaliger Häftlinge (bis 2006 mehr als 60 Biografien) sichtbar geworden. Um den Stand der Erkundungen, welche MEMORIAL geleistet hat, zu dokumentieren, haben wir uns entschlossen, die Ausstellung "Von Potsdam nach Workuta" im Internet zu präsentieren. So bleibt sie weiterhin zugänglich und macht zugleich Platz für das Neue, das in der Gedenk- und Begegnungsstätte Leistikowstraße Potsdam gezeigt werden wird.


MEMORIAL Deutschland e.V. im Mai 2011


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